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Aktuelles |
| Sa 21.04.12 |
Wettbewerbsgruppe in Norken erfolgreich |
Norken (tv)
Die Wettkampfgruppe der FF Nieder-Bessingen nahm am vergangenen Samstag mit drei Teams am Hallenkuppelcup der FF Norken/Rheinland-Pfalz teil.| Sa. 17.03.12 | Fortbildung der "Sanitäter der Feuerwehr" |
| Fr. 16.03.12 | Gemeisame Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lich in Langsdorf |
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Langsdorf (ck/jm) Heute
Abend trafen sich die Einsatzkräfte der acht Einsatzabteilungen
Feuerwehr Lich in der Volkshalle Langsdorf zu ihrer gemeinsamen
Jahreshauptversammlung.
Stadtbrandinspektor Marco Römer und sein Stellvertreter Holger Merle begrüßten neben den zahlreichen Männern und Frauen auch den obersten Dienstherren der Feuerwehr Lich - Bürgermeister Bernd Klein, Wolfgang Then als zuständigen Kreisbrandmeister und den Vetreter des Kreisfeuerwehrverbandes Sebastian Fink. Außerdem freute man sich über den Besuch der Vertreter des Magistrates und den Vertretern der Presse. Nach der Begrüßung und der Totenehrung folgte der Bericht des Stadtbrandinspektor. Ein aufregendes, spannendes aber auch anstrengendes Jahr 2011 liegt hinter uns. Neben den positiven Erinnerungen an die "Feuerwehr des Monats" im Januar in Nieder-Bessingen, die Indienststellung der neuen Gebäude in Eberstadt und Nieder-Bessingen, den ersten Jugend- und Minifeuerwehrtag gab es auch tragische Einsätze an die man sich erinnerte. So z.B. ein schwerer Verkehrsunfall mit toten im Dezember bei Eberstadt oder den Unfall mit Schwerverletzten, ebenfalls im Dezember. Zudem gab es zahlreiche größere Übungen, den Kuppelcup der Wettbewerbsgruppen, die Fortbildung der "Sanitäter der Feuerwehr" und natürlich auch einen Rückblick auf den 24. August 2011, an dem - auf Grund einen Unwetters - binnen weniger Minuten über 100 Einsätze gemeldet wurden. Hier zeigte sich die gute Zusammenarbeit aller acht Einsatzabteilungen. Der Vortrag wurde mit Fotos und Videos untermalt. Holger Merle zeigte im Anschluß noch statistische Werte auf. So besteht die Feuerwehr Lich aus 239 Einsatzkräften (210 Männer und 29 Frauen) und somit aus zwei Einsatzkräften mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt wurden 248 Einsätze bearbeitet, wobei ein Großteil davon auf den Bereich der technischen Hilfeleistung fällt. Auch hier zeigt sich, das die Hilfe der Feuerwehr Lich in den letzten Jahren stetig steigend angefordert wird. Nach den Berichten sprach Bürgermeister Klein seine Grußworte. Er dankte "seiner" Feuerwehr für die herausragende Arbeit und ging bei seinem Vortrag auch expliziet auf die Arbeit der "Zukunftswerkstatt" ein. Er zeigte sich erstaunt ob der professionellen Ausarbeitung der Arbeitsgruppen. "Dies erinnert mich an meine Hochschulzeit!" Er stellt aber auch die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Ehrenamtlichen "Wieviel Ehrenamt ist noch machbar? Wo kann und muss man ggf. hauptamtlich unterstützen?" Diese Frage stellte aber auch Kreisbrandmeister Then, denn mittlerweile ist die Arbeitsverteilung in der Feuerwehr auf 70% Verwaltungsanteil gestiegen! Er berichtete Neues aus dem Fachdienstbereich des Landkreis Gießen, stellte das neue Fahrzeugkozept der überörtlichen Hilfe und den neuesten Stand des "Digitalfunk" vor. Zusammen mit Sebastian Fink wurden dann die Ehrungen vollzogen. Für 25 Jahre aktiven Einsatzdienst wurden geehrt: Markus Pompalla (Nieder-Bessigen) Patrick Jöckel (Nieder-Bessigen) Ewald Koch (Ober-Bessigen) Martin Aberle (Muschenheim) Udo Briegel (Langsdorf) Michael Hennrich (Birklar) Andreas Kröck (Birklar) Thorsten Noll (Birklar)
Für 40 Jahre aktiven Einsatzdienst gab es das goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande für: Robert Bausch (Langsdorf) Karl-Heinz Ruppel (Lich-Kernstadt)
25 Jahre Mitglied im Bezirksfeuerwehrverband: Jörg Keil (Nieder-Bessingen)
40 Jahre Mitgliedschaft: Karl-Georg Schnabel (Lich) Hans Dieter Schnepf (Lich) 50 Jahre Mitgliedschaft: Armin Wedel (Li)
Zudem wurden Friedrich Mathes zum Wehrführer Bettenhausen, Jochen Müller zu seinem Stellvertreter und Carsten Kestawitz (Nieder-Bessingen) zum stellvertretenden Leiter Atemschutz ernannt.
In die Einsatzabteilung wurde aufgenommen: Anastasia Rieger (Lich) Florian Mathes (Bettenhausen) Lukas Phillip Noll (Birklar) Wolf-Christopher Gramate (Langsdorf) Tobias Reif (Langsdorf) Mathias Rudel (Langsdorf) Oliver Schauermann (Langsdorf) Karl Wilke (Langsdorf) |
| Di 13.03.12 | Zukunftswerkstatt der Feuerwehr Lich |
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Lich (mr) Vor einem Jahr am 25. Februar 2011 wurde durch den Bürgermeister und den Stadtbrandinspektor das Projekt „Zukunftswerkstatt für die Freiwillige Feuerwehr Lich“ ins Leben gerufen. Getreu nach dem Zitat von Willi Brandt „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ Im Laufe eines Jahres haben ca. 30 Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Lich (Einsatzabteilungen und Vereine) fünf Themen erarbeitet und zu diesen Arbeitsgruppen gebildet. In den Gruppen wurden dann Themen entwickelt und dann im nächsten Schritt Ziele definiert. Die fünf Gruppen mit den behandelten Themen waren: Einsatztaktische Mittel: Feuerwehrhäuser / Infrastruktur, Fahrzeugkonzept, Anschaffung, Alarmierungseinrichtung Personal: Mitgliederwerbung, Jugendarbeit, Erhalten der Mitglieder, Motivation der Mitglieder, Personalgewinnung Öffentlichkeitsarbeit: Veranstaltung, Internet, Pressearbeit, Personalgewinnung Ausbildung: Personalentwicklung, Kommunikation Struktur Feuerwehr: Kommunale Strukturen in 15 Jahren, Zusammenarbeit/ Kommunikation, Entwicklung der Stadt, Einsatzschwerpunkte, Alarm u. Ausrückordnung. Die Gruppen haben sich etwa alle zwei Monate getroffen und an den Themen gearbeitet. Feste Termin waren nur Treffen zur Gruppenbildung (4. April 2011), Vorstellung der Ziele (07.Juni 2011), Zwischenbericht (5. Dezember 2011) und die Abschlussveranstaltung (25. Februar 2012). Ansonsten haben sich die Gruppen in dem Jahr des Projekts selbst organisiert. Neben den Gruppenmitgliedern und dem Bürgermeister waren zur Vorstellung der Ergebnisse auch alle Mitglieder des Magistrats und die Fraktionsvorsitzenden eingeladen. Leider konnten nicht alle der Einladung folgen, was im Hinblick auf die sehr guten Präsentationen und die hochwertigen Ergebnisse sehr bedauerlich war. Auf Grund der großen Schnittmengen haben sich die Gruppen „Personal“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ zum Ende des Projekts zusammengeschlossen und ein gemeinsames Ergebnis vorgestellt. Zu den Einzelnen Ergebnissen kann folgendes festgehalten werden: Die Ergebnisse der Gruppe „Einsatztaktische Mittel“ können soweit zusammengefasst werden, dass in allen Feuerwehrhäusern zum Beispiel eine Notbeleuchtung installiert werden sollte und verschiedene Sicherheitsprüfungen durchzuführen sind. Zu den Alarmierungseinrichtungen ist anzumerken, dass es gerade in der Kernstadt auf Grund schlechter Funkabdeckung große Probleme bei der Alarmierung gibt. Dies wurde auch schon mehrmals an die Brandschutzaufsicht weitergemeldet, aber bis zum heutigen Tag hat sich leider noch nichts getan. Zum Fahrzeugkonzept konnte festgestellt werden, dass mit dem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug für die Kernstadt, welches in den vergangenen Tagen abgeholt wurde und dem wasserführenden Fahrzeug für die Einsatzabteilung in Muschenheim, welches in der Beschaffung ist, die Freiwillige Feuerwehr Lich gut ausgestattet ist. Als einschneidendes Ergebnis wurde erarbeitet, dass auf Grund von baulichen Mängeln bzw. beengten Platzverhältnisse, eine Zusammenlegung der Einsatzabteilungen Birklar und Muschenheim durchaus sinnvoll und wirtschaftlich ist. Die Gruppe „Personal/Öffentlichkeitsarbeit“ hat als Ziele folgendes erarbeitet. Im Bereich Personal sollen die bestehenden Mitglieder erhalten und motiviert werden. Die Jugendarbeit ist zu forcieren und natürlich die Personalgewinnung. Schwerpunkte in der Öffentlichkeitsarbeit liegen im Vermitteln eines positiven Images. Dies kann durch Veranstaltungen, Pressearbeit, Internet und soziale Netzwerke geschehen. Das sind heute die Möglichkeiten um die Arbeit der Feuerwehr weiterzugeben. Gerade der Bereich Image ist ein wichtiger Punkt. Denn Feuerwehr ist jung, kompetent, ein starkes Hobby, freiwillig und ehrenamtlich. So wissen viele nicht, dass es neben 104 Berufsfeuerwehren über 24.000 freiwillige Feuerwehren gibt. Dass für die Freiwilligen Feuerwehren die gleichen Anforderungen gelten, wie an die Berufsfeuerwehren. Das ehrenamtlich bedeutet, dass man für die Tätigkeit keine Bezahlung erhält. Um so wichtiger ist es deshalb das vorhandene Personal zu stärken und das Ansehen der Feuerwehren weiter zu steigern. Eventuell sollte man darüber nachdenken den aktiven Feuerwehrleuten Vorteile für geleistete Arbeit schaffen. Denn der Dienst in der Feuerwehr ist zwar ehrenamtlich aber nicht mit der Tätigkeit in einem Verein zu vergleichen. Die Feuerwehr Lich erfüllt eine hoheitliche Aufgabe im Auftrag der Stadt Lich und Dienstherr ist der Bürgermeister. Ein weiteres wichtiges Ziel, die Stärkung der Zusammengehörigkeit der acht Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Lich. Hier könnten gemeinsame Veranstaltungen, wie zum Beispiel eine Grillfeier, einen großen Beitrag leisten. Auch das neue einheitliche Logo der Feuerwehr Lich kann zur Identifizierung mit der Freiwilligen Feuerwehr Lich beitragen (corporate Identity) Zudem wurden konkrete Vorschläge und Ideen erarbeitet, wie man die Feuerwehr Lich besser in der Öffentlichkeit präsentieren kann. Es wurden des Weiteren Ideen und Möglichkeiten zur Jugendarbeit und zur Mitgliederwerbung erarbeitet. Für sinnvoll wird auch gesehen, dass die Pressearbeit zukünftig über eine Stelle laufen sollte und in diesem Zusammenhang ein Presseteam zu installieren. Die Gruppe „Ausbildung“ hat sich vor allem mit den unterschiedlichen Ausbildungen innerhalb der Feuerwehr Lich auseinander gesetzt. Eine der wesentlichen Schwierigkeit lag in der Verdichtung und sinnvollen Konsolidierung der umfangreichen Ideen und Ansätze. Aus den Diskussionen der Arbeitsgruppentreffen wurde eine Basis geschaffen, die als Diskussionsgrundlage dienen soll. Die letztliche Umsetzung der vorgeschlagenen Punkte erfordert umfangreiche Folgeaktivitäten. Bisher erfolgt die Ausbildung weitestgehend direkt in den einzelnen Einsatzabteilungen der Feuerwehr Lich. Hierbei greift jeder auf seine eigenen Möglichkeiten und Mittel zurück. Die Erstellung und Vorbereitung von Schulungen und Ausbildungsveranstaltungen erfolgt, im Rahmen der Vorgaben der Dienstvorschriften, eigenständig an jedem Standort. Dies führt dazu, dass Ausbildungsunterlagen /-veranstaltungen parallel erstellt bzw. konzipiert werden und identische Unterrichtsveranstaltungen durch unterschiedliche Referenten an den einzelnen Standorten durchgeführt werden. Hieraus ergeben sich vermutlich auch Unterschiede auf der inhaltlichen Ebene. Durch verstärkte Zusammenarbeit sollen Synergieeffekte geschaffen werden und hierdurch eine Entlastung der einzelnen Einsatzabteilungen und Führungskräfte realisiert werden. Ein Wissens- / Informationstransfer soll in Gang gesetzt werden.Es soll eine gemeinsame Nutzung von Ressourcen (Unterlagen / Materialien / Referenten) erfolgen. Empfohlen wird der Aufbau eines zentralen Schulungsunterlagenpools auf den alle Zugriff haben (Onlinezugriff / gemeinsame Bibliothek) und der zentral gepflegt wird. Es sollte eine Ausbildungskoordinator installiert werden, der die Unterlagen pflegt, sammelt und einstellt. Darüber hinaus könnten auch verschiedene Themen von einem Ausbilder vermittelt werden, der eventuell durch seine berufliche Tätigkeit ein Fachmann auf dem Gebiet ist. So könnten unterschiedliche Themen von fachlich versierten Ausbildern geschult werden. Verstärkung von übergeordneten Ausbildungsmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen. Das Ergebnis könnte die Gewährleistung eines hohen und homogenen Qualitäts- und Qualifizierungs-niveaus durch einen einheitlichen Ausbildungsstand sein. Zudem könnte die Kommunikation durch einheitliche Vorgehensweise und gemeinsame Ausbildungsveranstaltungen verbessert werden. Durch eine Bündelung der Aktivitäten soll der Gesamtaufwand verringert werden. Über die Nutzung einheitlicher Ressourcen (Schulungsmaterial- / unterlagen, Fachreferenten) und der hieraus resultierenden höheren inhaltlichen Homogenität soll (trotz Reduzierung des Aufwands) ein verbessertes Ausbildungsergebnis erzielt werden. Im Bereich der Mini- und Jugendfeuerwehren soll die stadtteilübergreifende Zusammenarbeit gefördert werden um ein hohes Maß an gegenseitigem Austausch zu erreichen. Jugendliche, die in die Einsatzabteilung übernommen werden, sollen über einen einheitlichen Wissens- und Kenntnisstand verfügen. Das Ziel ist es, dass alle Jugendlichen zum Zeitpunkt der Übernahme in die Einsatzabteilung die Leistungsspange abgelegt haben sollten. Bei der Einsatzabteilung soll im Rahmen der Einstiegsausbildung bei allen Stadtteilfeuerwehren ein einheitlicher Ausbildungs- und Wissenstand sichergestellt werden. Erreicht werden soll dies durch ein übergreifendes Ausbildungsprogramm, an dem alle neuen Einsatzkräfte teilnehmen. Hierüber sollen sich die neuen Einsatzkräfte gegenseitig besser kennenlernen und einen Überblick über alle Standorte bekommen. Weiterhin wird hierüber gewährleistet, dass eine Ausbildung auch an Geräten erfolgen kann, die am eigenen Standort nicht vorhanden sind. Dies soll insbesondere die Motivation und den Zusammenhalt der Nachwuchskräfte fördern.Nach Abschluss der Einstiegsausbildung soll die standortbezogene Truppmannausbildung 2 abgeschlossen sein und die Befähigung zur Teilnahme am Truppführerlehrgang nachgewiesen werden können. Auch bei den Führungskräften ist das Ziel eine stadtteilübergreifende Zusammenarbeit zu fördern und zu stärken um hierdurch eine schnelle und zielsichere Kommunikation und Struktur bei Einsatz und Übung zu gewährleisten. Erreicht werden soll dies durch den Aufbau einer gemeinsamen Führungskräftestrategie auf deren Basis sich die Führungskräfte verstärkt in gemeinsamen Veranstaltungen fortbilden und austauschen. Durch regelmäßige Schulungs- und Informationsveranstaltungen soll insbesondere das gemeinsame Verständnis und die Kommunikation untereinander gefördert werden. Die Gruppe „Struktur Feuerwehr“ erarbeitet als Ergebnis, dass sich unsere Gesellschaft in einem Wandlungsprozess befinden der auch das Feuerwehrwesen in einen Transformationsprozess versetzt. Dieser wird entscheidend mitgeprägt durch geringer werdende Personalverfügbarkeit, Tagesalarmunsicherheit und eingeschränkte Finanzierbarkeit. Das alles könnte dazu führen, dass sich eine Schere zwischen dem Auftrag der Feuerwehr „Leben zu retten und Sachwerte zu schützen“ und den verfügbaren Einsatzkräften und Einsatzmittel auftun kann. Dies gilt es zu verhindern. Ebenso entsteht bei diesem Transformationsprozess ein hoher Anpassungsdruck „Bewährtes bewahren und ausgetretene Wege verlassen“. Der Transformationsprozess darf nicht zu Umbrüchen und Sprüngen führen, welche das System „Feuerwehr“ unwiderruflich beschädigen, wie z.B. Zwangszusammenlegung von örtlichen Feuerwehreinheiten. Diese Prozesse müssen von der Feuerwehr mitgetragen werden. Nur durch eine breite Akzeptanz sind solche Schritte erfolgreich durchzuführen. Die Feuerwehren im ländlichen Raum haben dann eine Zukunft, wenn sie sich dem Transformationsprozess stellen sowie sich bei diesem Wandlungsprozess einbringen und ihn aktiv mitgestalten. Bei einer möglichen kommunalen Umstrukturierung, ist der jetzige „ Zustand“ der Feuerwehr mindestens zu erhalten! Das hauptamtliche Element in den Freiwilligen Feuerwehren wird zunehmen! Nur so kann das Ehrenamt entlastet werden. Weitere Maßnahmen sind die gemeinsame einheitliche Ausbildung der Führungskräfte, entwickeln von Standardeinsatzregeln, Moderne Komm.-Technik für jeden Standort sowie einheitliche Objektbezogene Alarmpläne erstellen. Abschließend kann festgestellt werden, dass viele Ansätze, Ideen und Maßnahmen erarbeitet wurden, die sicher dazu beitragen können, dass die Freiwillige Feuerwehr Lich auch in der Zukunft sicher aufgestellt ist und die Bürger in Lich sich auf die professionelle Hilfe im Notfall verlassen können. Einige stehen bereits in den Startlöchern und es gibt bereits Vorplanungen andere gilt es weiterzuentwickeln und voran zu treiben. So ist das Projekt Zukunftswerkstatt sicher hier und jetzt nicht beendet. Ein Anfang wurde gemacht, diesen gilt es jetzt weiter vorzusetzen. Viele Punkte werden sich so auch in dem Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lich wiederfinden, diesen gilt es jetzt fortzuschreiben. |
| Sa 25.02.12 | 3. Nieder-Bessinger Kuppelcup |
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Nieder-Bessingen/Lich (ck) Insgesamt
25 Manschaften aus fünf Bundesländern folgten der Einladung
der Wettbewerbsgruppe Nieder-Bessingen zum 3. Nieder-Bessinger Kuppecup
in der Licher Erich-Kästner-Halle.
Nach den Grußworten von Thorsten Vekens (Wettbewerbsgruppe Nieder-Bessingen), Hans-Peter Bach (Landeswettbewerbsleiter) und Anita Schneider (Landrätin des Landkreises Gießen) wurden die Auslosungen der Wettbewerbsduelle in der CTIF-Wertung und der offenen Wertungsklasse vorgenommen. In der Vorrunde absolvierte jede Mannschaft drei Läufe. Für die Tageswertung wurden die beiden besten, für die Supercup-Qualifikation alle drei Zeiten zu Grunde gelegt. So konnten sich in der Tageswertung Roßdorf A (CTIF), Densberg B (CTIF), Hasselroth C (CTIF) und Leihgestern 1 (offene Klasse) durchsetzen und siegten in ihren Wertungen. Nieder-Bessingen A kam auf den 7. Rang, Nieder-Bessingen C auf Platz 2 und Lich auf Platz 5 in der offenen Tageswertung. Nach der Vorrunde ging es dann im K.O.-System um den Supercup. Nach dem Viertel- und Halbfinale trafen sich im Finale der CTIF Wertung Densberg B und Nieder-Bessingen A. Mit 1,73sec Vorsprung siegte Densberg B. Noch knapper ging es im Supercupfinale der offenen Wertungklasse zu. Lediglich 0,54sec trennten den sieger Butzbach und den Vizepokalsieger Lich, die ihren Titel aus 2011 damit nicht verteidigen konnten. |
| Sa 11.02.12 | 1. Nieder-Bessinger Eisnacht |
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Nieder-Bessingen (ck) Der
seit Tagen andauernde Dauerfrost und der Umstand, dass der Ortsbeirat
sich im Zuge des Umgehungsstraßenbaus für die Ausweisung
einer Eisfläche eingesetzt hat, sorgten dafür, dass am
vergangenen Samstag die erste Nieder-Bessinger Eisnacht stattfinden
konnte.
Seit den Mittagsstunden wuselten zahlreiche Helfer der Einsatzabteilung umher um die Eisfläche mit Licht und Musik zu versorgen, um Feuerstellen und Holz vorzubereiten und die Speisen und Getränke zu wärmen. Ab 15 Uhr füllte sich dann die Eisfläche und zahlreiche Bürger aus Nieder-Bessingen und der Umgebung folgten der Einladung. Bis in die Nachtstunden hinein wurde ausgelassen gefeiert und die ein oder andere Runde auf dem Eis gedreht. Durchweg positiv war die Resonanz der Besucher und man hoffe, dass das Wetter nächstes Jahr eine zweite Eisnacht ermöglicht. |
| Fr 03.02.12 | Jahreshauptversammlung des Vereins und der Einsatzabteilung |
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Nieder-Bessingen (ck) Am Freitagabend begrüßte der 1. Vorsitzende Thorsten Vekens die Versammlung im Feuerwehrgerätehaus in Nieder-Bessingen. Nach der Totenehrung berichtete Wehrführer Markus Pompalla über die Geschehnisse aus dem Jahr 2011. Neben 21 Übungseinheiten, einer Alarm- und Ganztagesübung galt es 39 Einsätze zu bearbeiten. Alleine 23 davon gab es nach dem Sturm am 24. August. 32 Hilfeleistungen, zwei Brandschutzsicherheitsdienste, fünf sonstige Einsätze aber kein einziger Brand finden sich in der Statistik. Begonnen
hat das Jahr mit der Auszeichnung "Feuerwehr des Monats" vom Hessischen
Ministerium des Inneren und der Gründung der Minifeuerwehr im
Januar. Kurz darauf konnte man das "neue" LF 8/6 von der
Einsatzabteilung Langsdorf übernehmen. Nach
über einem Jahr Bauzeit konnte das neue Gerätehaus im April
eingeweiht werden. Nochmals dankte man den vielen Helfern, die
unzählige Stunden auf der Baustelle verbrachten.
Die Einsatzabteilung zählt aktuell 28 Einsatzkräfte, acht davon weiblich. Die Zahl der Atemschutzgeräteträger konnte innerhalb eines Jahres verdreifacht werden. Derzeit sind es neun Atemschutzgeräteträger und bis März werden weitere drei hinzukommen. Das Ziel von 15 ist also in Reichweite. Letztlich dankte er dem Team des Internetauftritts und der Öffentlichkeitsarbeit. Lena Kestawitz, stellvertretende Jugendwartin, berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Nachdem man zunächst sieben Austritte kompensieren musste, konnte man im Laufe des Jahres mit neun Jugendlichen 33 Übungsveranstaltungen durchführen. Teilnahmen an Wettbewerben gab es in 2011 keine. Markus Kerscher, der seit der Gründung die Minifeuerwehr leitet, konnte in seinem Bericht auf zahlreich Übungen und Besuche (z.B. Drehleiter Lich, Berufsfeuerwehr Gießen, ein Pflasterdiplom) der 15 Kinder und ihre Betreuer verweisen. Zudem konnte man sich auf einen Logoentwurf für das T-Shirt einigen. Thorsten Vekens, der neben dem Vereinsvorsitz die CTIF Wettbewerbsgruppe leitet, resümierte die zahlreichen Wettbewerbsteilnahmen und Auslandsreisen sowie die erreichten Auszeichnungen auf nationaler und internationaler Ebene. Hier für wurde ihm und der Gruppe seitens der städtischen Gremien gedankt. Stadtbrandinspektor Marco Römer, der neben seinem Stellvertreter Holger Merle ebenfalls den Weg nach Nieder-Bessingen gefunden hat, dankte den Aktiven für ihr Engagement und sicherte Unterstützung bei der Jugendarbeit zu. Pompalla nahm anschließend die Beförderungen vor. Kathrin Bechthold und Laura Weber (beide Erste Hilfe Kurs und Grundlehrgang) wurden zur Feuerwehrfrau befördert. Desweiteren besuchten Liane Weber (Atemschutzlehrgang), Thomas Krause (Motorkettensägenführer), Lena Kestawitz (Maschinistin für Löschfahrzeuge) und Carsten Kestawitz (Seminar Innenbrandbekämpfung und Workshop "Planübung" für Gruppen- und Zugführer) erfolgreich ihre Lehrgänge und Seminare. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit dankte und ehrte Vekens Reiner Menges, für 40 Jahre Mitgliedschaft Günther Kowal und Robert Schmitt, 50 Jahre Dieter Haas und Ulrich Vekens sowie für 65 Jahre Ludwig Pein, Ernst Balser, Erwin Klös, Arthur Strack und Otto Zimmer. Bei den Vorstandswahlen wurden Michael Pein (2. Vorsitzender), Heinz-Theo Wagner (Schriftführer) und Lena Kestawitz (Pressewart) in ihren Positionen bestätigt. Die anderen Positionen standen dieses Jahr nicht zur Wahl. Offen bleibt die Vertretung der passiven Mitglieder im Vorstand. Klaus Wilhelm Gottuck löste Alexander Gottuck als 2. Kassenprüfer ab. Zum Ende kündigte Vekens den Kuppelcup und den Deutschlandpokal an, die Ende Februar und Anfang Juni von der Feuerwehr Nieder-Bessingen veranstaltet werden. Foto: Patrick Dehnhardt |
| Do 02.02.12 |
Feuerwehr warnt vor trügerischem Eis |
DFV Pressemitteilung
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen: „Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisflächen noch zu dünn; es droht Einbruchgefahr“, erklärt DFV-Vizepräsident Ralf Ackermann. Auch der Frost der letzten Tage garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist. „Betreten Sie nur Flächen, die freigegeben wurden!“, appelliert Ackermann. Besonders Kinder lassen sich von den glitzernden Eisflächen zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.„Innerhalb weniger Minuten in rund drei bis vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter“, erklärt Ackermann. Der Feuerwehrverband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:
| Sa 14.01.12 | Eine neue Atemschutzgeräteträgerin in der Nieder-Bessinger Einsatzabteilung |
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Gießen/Lich (ck) In 25 Stunden
theoretischer und vor allem
praktischer Ausbildung wurde bei der Berufsfeuerwehr in Gießen,
in der dortigen Atemschutzübungsstrecke Kathrin Bechthold zu einer
Atemschutzgeräteträgerin ausgebildet. Sportliche Fitness und
Stressresistenz werden hier abverlangt und trainiert. Zugute kam
hierbei sicherlich auch ihr Engagement in der Wettbewerbsgruppe.
Da im letzten Herbst eine Aktion zur Reaktivierung von "alten" Hasen durchgeführt wurde und alle nötigen Übungen und Trainingssituationen absolviert wurden, kann die Einsatzabteilung Nieder-Bessingen (die im Jahre 2010 über "nur" fünf aktive atemschutzgeräteträger verfügte) nun auf zwölf Atemschutzgeräteträger zurück greifen - und weitere folgen ;-) Wir freuen uns sehr! Gerne können Sie sich über die Ausbildungsinhalte informieren - klicken Sie hier: Atemschutzausbildung |
| Sa 07.01.12 | VIELEN DANK für die vielen Spenden! |
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Nieder-Bessingen (ck) Wie
jedes Jahr sammlte die Jugendfeuerwehr Nieder-Bessingen, mit Hilfe von
Jürgen Bechthold, die ausgedienten Weihnachtsbäume ein um
diese im Anschluß bei einem heißen Orangensaft und Kakao
nahe der Grillhütte zu verbrennen.
Die gesammelten Spenden kommen der Jugendarbeit zugute. Bilder: Weihnachtsbaumsammeln in 2011 |
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